Die Familien Henzel (1350 - 2000)

von Janine Grulich-Lauer;  April 2002

 

 

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Die Familien Henzel

Vorwort 

Alte Pfälzer  

Pfälzer Ahnen
1.-4.Gen.

5.Generation  

Christmann 0.  

Christmann 1. 

Christmann 2. 

Luetzenberger_0

Schenkel

Schenkel-Linien

Zinßmeister

Die Familien Grulich



 

II. Generation

II. 1. Christmann N. Seine verw. ältere Tochter  (* 1625 err.)

oo 1669 Henrich Schmitt, Hufschmied (aus 3788)

Schmitt Henrich, Hufschmied, geboren in Gölchkirchen bei Jülich ( Sohn des + Leonhardt Schmitt, Schmied in Dirmstein (Kurpf.) gewesen., wo noch 2 Schwestern und 1 Schwager wohnen; 19.07.1669 kurpf. Soldat in der Kompanie Schab hiesiger Garnison. Hat „jüngst“ die verwitwete und älteste Tochter des Simon Christmann geheiratet; hat den „ehrlichen Abschied“ von der Kompanie vorgelegt und ist am 02.10.1669 Bürger geworden; da er sich hier nicht ernähren kann, zieht er am 06.05.1673 nach Landstuhl. Das Bürgerrecht soll ihm hier auf 3 Jahre erhalten bleiben.

II. 2. Christmann Elisabeth Margareth, * 1642 err.,  + Holborn 17.07.1709,

67 Jahre alt oo Zapp Bartold (Barthel), kommt 1675 von Sienbachenbach, 1677 Heimkirchen, 1679 Hofmann zu Holborn, GerMann u. KiÄltester, + Holborn 6./16.1699, 60 j alt.

Kinder: 4 LKB Heimkirchen

 

Die Schallodenbacher Linie:

II. 3. Christmann Simon jun. von Wörsbach, ab 1680 wohnhaft Schallodenbach

oo Beilstein Elisabetha  (LKB Heimkirchen) 

Kinder:

Christmann Anna Margaretha von Schallodenbach, * Wörsbach 25.11.1677

Sie klagt am 16.03.1701 gegen Stadtschultheis Rettig wegen Lohn.

II. 4. Christmann Caspar, (Nr. 2281) am 29.04.1673 Bäckergeselle bei Peter Culmann aus 1106

Keine weiteren Daten

Ehepaare aus dem ref. KB Steinwenden von 1684 – 1780:

H1687/08 Christmann, Han Caspar, Schwanden: 1 Tochter Elisabeth

 

 Die Kaiserslauterer und Dürkheimer Linie

II. 5. Christmann Hanß Jakob und Efr. Elisabeth Catharina Baum, Wörsbach

Christmann Hanß Jacob Nr. 2282 klagt am 02.07.1680 gegen Philipp Florquy (2597) wegen eines unbezahlten Schweines.

        Kinder:

 1) Christmann Peter von Wörsbach.

» 24.11.1677 „wegen Kriegstroublen im Schloß Schallodenbach getauft“ (LKB Heimkirchen), = Kaiserslautern 13.03.1754, ± in der Lutherkirche am Rittersberg (Grabplatte restauriert)

2) Christmann Johann Henrich, ~ KL 25.03./04.04.1688, Patin Cullmann Anna Rosina, Efr. von Johannes Cullmann, Otterberg.

III. Generation

III. 5   1) Christmann Peter von Wörsbach.

» 24.11.1677 „wegen Kriegstroublen im Schloß Schallodenbach getauft“ (LKB Heimkirchen), = Kaiserslautern 13.03.1754, ± in der Lutherkirche am Rittersberg (Grabplatte restauriert)

oo um 1698  (Hg4194)

Breit Louisa Salome, * um 1673 (RP14/18, ref., = Kaiserslautern 23. (25.) 5.1760, 88 Jahre alt, (RKB), PK., aus (00555.1.01)

Aus dem Leben von Christmann Johann Peter,:

Christmann Johann Peter, » Schallodenbach 24.11.1677 (Hg4194) PK Wörsbach (B1135) Einheimischer Kaiserslautern, luth. begr. Kaiserslautern 13.03.1754 (L1/186)

Metzgermeister, Gastwirt. Bürgeraufnahme am 10.12.1705. Ämter: Ratherr, Ratsbürgermeister. Er wird luth. Kirchenvorsteher in Kaiserslautern. Zu seiner Herkunft siehe (Hg4194) –

Er ersteigert am 10.02.1724 das Gasthaus „Zum Bock“ um 1160 fl (RP24/14). Ist später „Ochsenwirth“. Am 23.07.1714 klagt sein Schwiegervater Jost Breit gegen ihn, da er seine schwangere Frau übel behandele (RP14/18).

Breit Jost, Metzgermeister, Sohn des Heinrich Breit, Bürger und Metzgermeister zu Kaiserslautern, klagt am 23.07.1714 zusammen mit seinem Schwiegersohn Heinrich Dünn gegen den anderen Schwiegersohn Peter Christmann, der seine Frau übel behandele. Christmann gibt die Schuld deren Geschwister, da diese seine Frau gegen ihn aufhetzen

Er wird am 15.05.1737 als Ratsherr verpflichtet (RP37/58r).

Im Dezember 1739 zählen die Hirtenmeister seine Schafe auf der Weide: 367 Lämmer, 410 Hammel, 70 in einer kleinen Herde. Er darf nach Kontrakt nur 600 Schafe halten und soll daher doppelte Gebühr bezahlen oder der Kontrakt soll gekündigt werden (A02/073).

In seinem Sterbeeintrag: Er hat mit seiner Frau über 55 Jahre lang in der Ehe gelebt.

Quelle: Kaiserslautern im 18. Jahrhundert von Eugen Reis, Kaiserslautern 2000-07-23

Einheimische: 

Kinder:

IV. 5.1 a) Christmann Adam, ref. , konfirmiert 01.04.1714 (R1/350)

Vermerk: Konfirmation Ostern 1713

Töchter Anna Magdalena u. Anna Catharina Hänßel (Hensel) zu Stelzenberg.

IV. 5.1 b) Christmann Johann Wilhelm, PK., in (00792.0), * Kaiserslautern,

 u. 11.11.1700 (L1/170) luth., PK aus 00789.1.02.

 Metzgermeister und Gasthalter „Zum Bock“, Amt: Gemeinderat; Bürgeraufnahme 11.12.1724, (LKB Mü./Als.), + KL 26.03.1741, 40 Jahre, 4 Monate, 2 Wochen, 1 Tag alt /LKB)

oo Kaiserlautern 03.12.1724

Dedreux Anna Rosina, * KL 04.09.1707, ref. + KL 23.05.1776

Tochter des Thomas Dedreux (4308) (RKB) (de DreuxDedreux Eliaß von Sedan, Bürgeraufnahme KL 28.01.1619, Wirt „Zum Bock“, soll 1627 Za. an Abraham Schanck von Weilerbach entrichten)

Kinder: * Kaiserslautern

V.1. Christmann Maria Sophia, * 11.09.1724, luth. ; beerd. Kaiserslautern 28.06.1755

V.2. Christmann Maria Salome, * um 1725, ref., + KL 17.04.1809,

oo1 Kaiserslautern 31.05.1742

andere Ehe der Frau 04239.1 aus 00792.1

Diemer Johann Daniel, von Oberhausen/Nahe, * um 10.11.1703, luth, Gastweirt und Bürger, Hochgräflicher Wartenbergischer Oberförster zu Fischbach, Erhält am 07.06.1747 die Genehmigung zum Bau des Gashauses „zu Ochsen“. Später Gastwirt „zum Rothen Ochsen“. Bittet 1755 um Bürgeraufnahme und aus dem wartenbergischen Diensten entlassen zu werden. Soll binnen 6 Wochen seinen Geburtsbrief beibringen und nachweisen, dass er nicht leibeigen ist. 

Kinder:

1. Diemer Johann Peter, * Kaiserslautern 20.08.1743, TP., luth, + vor 26.07.1780,

wohnt 1766 in Mannheim im Gasthaus „Blaue Taube“und soll Kost und Logis bezahlen. Sein Stiefgroßvater Christoph Weber (o3956) nennt ihn einen „ungerathenen pursch“. 01.09.1766 berichtet sein Stiefvater, habe er als Barbiergesell in Hocp einen Korporal mit dem Rasiermesser verwundet. Mußte dafür ein Jahr Zuchthausstrafe abbüßen. Die entstandenen Kosten, 205 fl 30 xr, sollen aus seinem väterlichen Erbe genommen werden. Anschließend wurde dieser Betrag nicht bezahlt. Am 28.04.1777 fragt der Stadtrat im Auftrag des Oberamtes nach seinem Vermögen und seinem jetzigen Aufenthalt. Seine herbeigerufene Mutter erklärt, er habe aus dem väterlichen Erbe von 1020 fl sein Fünftel erhalten. Darüber hinaus habe er schon mehr als 1100 fl von ihr erhalten, es sei zu zweifeln, ob er nach ihrem Tod noch einen Kreuzer erhalten werde. Von dritter Seite habe sie erfahren, er habe sich in Amsterdam als Wundarzt niedergelassen und lebe in ziemlich bemittelten Verhältnissen. Er starb vor dem 26.07.1780 in „Westamerika“. An diesem Tag bitten seine Mutter und Geschwister um Bestätigung einer Vollmacht für Inspektor Koch in Surinam, damit ihnen die Hinterlassenschaft ausgeliefert werden können.

2. Diemer Wilhelm, * Fischbach 29.05.1747, PK, konf. 01.04.1763, = KL 15.12.1784

3. Diemer Maria Sophia, * Fischbach 18.12.1750, ref. ; PK in 03833.1

4. Diemer Rosina, * Fischbach 03.11.1752, ref. PK 01015.1; oo Kraft Peter Leonhard, KL

5. Diemer Katharina, * Fischbach 14.01.1755, ref. ; + vor 31.05.1798

6. Diemer Salome, * Kaiserslautern 08.01.1757, TP, ref. ; in 01185.2

oo Dedreux Johann Wilhelm  

oo2 Kaiserlautern 25.02.1759, PK (04239.1.00),

Ziegler Johannes, PK aus 04233.1.02, * Kaiserslautern 12.03.1736, luth, + KL 03.06.1777, Bäckermeister, Gastwirt, Bürger: 25.09.1759, Ämter: Gemeinderat, Almosenpfleger. „Gastwirt zum rothen Ochsen“

V.3. Christmann Maria Angelika, = 08.07.1728, TP, re.

V.4. Christmann Johanna Maria , * 05.10.1729, TP, ref. ; erwähnt 19.02.1745 

V.5. Christmann Anna Maria Franziska, * um 1730, ref.  PK in 03076.1.

oo1 vor dem 09.02.1746

Ragot (Raquot) Sebastian Bernhard, * KL 26.12.1720, ref. = KL 24.06.1761, Rotgerbermeister, BA 09.02.1726. Am 22.07.1754 nahm er als „Kommandant der Jugend“ am Waldumgang teil. 1758 wird er als Gastgeber „Zum Güldenen Ochsen“ erwähnt.

Eheleute leihen 14.02.1750 aus der Rente 50 fl und verpfänden dafür Güter. 1768 muß die mittlerweile wiederverheiratete Frau wegen der Rückstände ihre 1. Mannes ein anderes Darlehen aufnehmen

Sie übereignet am 13.01.1789 ihrem Sohn Raquot Christoph  und dessen künftige Frau Katharina Christmann das Gasthaus „Zum Bock“

Kinder: * Kaiserslautern

VI.a) Raquot Johann Thomas, * 18.01.1747, ref.

VI.b) Raquot Dorothea Luisa, * 30.11.1748; Lebt im Haus ihres Bruders Christoph

VI.c) Raquot Johann Christoph, * 10.01.1751, PK, ref.

+ Kaiserslautern 30.10.1806, Küfermeister, Bierbrauer, Bürger: 07.07.1777, „Gastwirt zum goldenen Bock“,

oo Kaiserslautern 05.07.1791 Christmann Maria Katharina PK aus 00793.1.01, * Kaiserslautern 02.04.1756, ref. erwähnt 03.1800

VI.d) Raquot Johanna Margeretha, * 30.12.1752, ref.

VI.e) Raquot Daniel, * 20.05.1755

Am 12.02.1774 vom Schlossermeister Philipp Raquet zum Lehrjungen angenommen und am 01.07.1776 losgesprochen. Heiratet am 15.03.1784 in Durlach (Mtl. H. Raquot)

VI.f) Raquot Johann Wilhelm, * 21.09.1758,

oo2 vor dem 22.11.1764

Seitz Peter, * Oftersheim/Enzkreis um 1735, ref. + KL 22.03.1785, Gastwirt Bürger, Gastwirth im Bock, Bezahlt Meistergeld in die Gerberzunft, Errichtet 15.03.1785 sein Testament. Setzt seine Frau zur Universalerbin ein. Legate vonje 100 fl sollen erhalten seine Schwester Eva, verheiratet mit Georg Schuhmacher zu Plankstadt, und die beiden Söhne seines verstorbenen Bruders Wilhelm Seitz zu Oftersheim.

V.5. Christmann Johann Heinrich, * 10.09.1732, TP, luth. + KL 21.03.1735

V.6. Christmann Johann Wilhelm, * 17.02.1735, TP, luth. PK in 00793.0,

PK aus 00792.1.06, + KL 21.12.1778

Handelsmann, Bürger 09.08.1756, 03.07.1775 in der Konkurssache des Wilhelm Christmann die Gläubiger geladen. 1777 fordert der Kurator der Konkursmasse verschiedene Schuldner zur Zahlung auf. 29.07.1776 in die Schatzungskommission gewählt.

oo Krämer Maria Katharina, * um 1737, ref. + 1768

Am 05.03.1770 : Ihr Mann seit 2 Jahren Witwer

Kinder: * Kaiserslautern

VI.a) Christmann Maria Katharina, * 02.04.1756, ref.  in 03073.1.

VI.b) Christmann Maria Magdalena,  1758, ref.

in 12516.1.00 aus (00793.1.02).  Die Alsenborner Linie:

oo Erfenbach 27.04.1779 (RE94)

Weißenbach Johann Wilhelm, PK aus (12515.1.01) * Alsenborn 02.10.1754 (RE 94), ref. + Alsenborn 15.10.1828 Gastwirt, Amt: Einnehmer

Brautleute sind Vetter und Base: Ihre Mütter sind Geschwister. (Krämer)

VI.c) Christmann Rosina Wilhelmina, * 23.11.1759, TP, ref.

 + KL 25.01.1761

VI.d) Christmann Luisa Sibylla, * 13.03.1761, TP., ref. in 04234.1, + Kaiserslautern 12.05.1810

 oo Kaiserslautern 30.01.1781

Ziegler, Johann Daniel, * Kaiserslautern 06.10.1746, luth.

+ Kaiserslautern 20.07.1806; Sohn von Ziegler Daniel und Schwerdt Maria Magdalena von Dürkheim

Bäckermeister, Bürger: 04.12.1775, Amt: Vierstelsmeister. Am 14.04.1780 klagt seine Mutter gegen ihn. Sie habe ihm die Bäckerei übergeben in der Hoffnung, er werde sie und ihre noch ledige Tochter unterhalten. Sehe sich aber schlecht behandelt. Nach verschiedenen Verhören am 24.04.1780 Ausgleich zwischen Mutter und Sohn.

Kinder: * Kaiserslautern

1. Ziegler Franz Daniel, * 09.12.1781, TP. luth.; später Bäckermeister, oo 29.11.1810

Maria Magdalena Weber, + 18.12.1817

2. Ziegler Katharina, * 14.07.1783, TP, ref., + KL 03.03.1784

3. Ziegler Maria Magdalena, * 09.08.1785, TP, ref.; erwähnt 03.1800

4. Ziegler Johann Georg, * 26.10.1787, TP, luth, + KL 01.05.1789

5. Ziegler Christoph, * 12.10.1789, TP. luth. erwähnt 03.1800

6. Ziegler Johann Wilhelm, * 02.12.1791, TP., luth, = KL 30.10.1793

7. Ziegler Katharina, * 03.04.1794, TP ref. erwähnt 03.1800

8. Ziegler Johann Daniel, * 07.09.1796, luth, + KL 22.03.1800

9. Ziegler Wilhelm, * 22.8.1798, TP., luth. erwähnt 03.1800

V.7. Christmann Luisa Salome, * 27.09.1737, TP, ref. ; beerd. KL 02.04.1743

V.8. Christmann Johann Thomas, * 17.02.1740, TP. luth.

IV.5.1. c) Christmann Salome Johannetta ooI KL 09.07.1726 Johann Wilhelm

Hoffmann, Bürger und Metzgermeister in Bad Dürkheim. Kinder wollen die Religion des Vaters erhalten.; oo2 Dürkheim 25.11.1727 Johann Heinrich Specht, Bürger, Metzger und Wirt „Zum Löwen“ (LKB Dürkheim) 

IV.5.1. d) Christmann Georg Wilhelm, Metzger oo Dürkheim 19.01.1742 Jungfrau

Maria Catharina Wirth, Tochter des Johann Heinrich Wirth, Hochgräfl. Leinigischer „Heyduck“ und Tafeldecker (LKB Dürkheim)

Kinder:

V.1. Christmann Susanna Katharina , luth. konf. 01.04.1763 Dürkheim

V.2. Christmann Christoph. * 1748, PK, Kaiserslautern

Metzgermeister, Gastwirt, Bürger am 03.06.1771, als Fremder aufgenommen

oo1 vor dem 20.02.1773

Lieberich Maria Katharina * Kaiserslautern 10.04.1752, PK aus 02497.1.02) ref., + vor dem 29.08.1782

Kinder:

VI.1. Christmann Helena, * Kaiserlautern 27.08.1774, TP, ref. ; konf. 1787

oo1 Kaiserslautern 13.10.1791 Eicher Sebastian, * um 1754 Hirschborn, Bäckermeister, Er oo1 Lieberich Salome,

oo2 KL 27.12.1794

Gelbert Johannes, * KL 08.06.1771, ref. Bäckermeister

Kinder: * ref. Kaiserlautern

a) Gelbert Maria Magdalena, * 20.02.1796

b) Gelbert Rosina, * 16.05.1797, erwähnt 03.1800

c) Gelbert Franz, * 05.04.1799, erwähnt 03.1800

Hinweis: Vormund der Kinder: Metzger Elisabeth,* 30.01.1617

ist am 15.11.1620 Gelbert Velten

VI.2. Franz Daniel, * KL 19.09.1776, TP., ref. + KL 30.04.1777

VI.3. Christmann Andreas, * Kaiserlautern 13.02.1778, TP, ref.

konf. 22.04.1791, PK aus(00784.1.03), Metzgermeister, Bürger 29.09.1798,

oo Kaiserslautern 26.09.1798

Breit Johanna Salome, * Kaiserslautern 05.01.1779,  (aus 00550.2.04)

Kinder:

a) Christmann Christoph, * 02.08.1799, TP., ref., erwähnt 03.1800

b) Christmann Charlotta, * Kaiserlautern * 20.12.1800, TP, ref. 

VI.4. Christmann Karl Philipp, * KL 06.07.1781. TP, ref.

 konf. 29.03.1793, + KL 05.12.1813, Bäcker,

 oo Nicola Elisabetha, * KL 30.08.1784, ref. + vor dem 05.12.1813

aus 03015.2.03

oo2 Otterberg 29.08.1782

Kirchner Rosina Judith, * Otterberg um 1750, ref., +  KL 05.12.1813

Die Witwe des zu Dürkheim wohnhaft gewesenen Bruder des Christoph Christmann darf ihren Schwager „auf ehegerichtliche Erlaubnis“ heiraten (R2/121)

IV.5.1. e) Christmann Juliana Helena, * um 1702 (LKB Hki.); ref. (vgl. 4582)

Patin Leimeister Juliana, T.d. Johann Leimeister Metzger in KL 

Vermerk:

Leymeister Anna Maria, + Kindsbach 24.08.1728

oo Metzger Michel, Metzger u. Löwenwirt in Kindsbach.

IV.5.1.   f) Christmann Maria Elisabeth oo Kaiserslautern 15.05.1731 (KH49)

 Stechmüller Markus (12034.0.00)

IV.5.1. g) Christmann Johann Henrich, * um 08.07.1718 (L1/187), luth. PK in 00785.0

Gasthalter  „Zum Raben“ Metzgermeister, + Kaiserslautern 18.10.1757

oo1  Kaiserslautern 23.05.1737

Breit Maria Sophia Elisabetha, * Kaiserslautern aus ( 00563.1.09),

Tochter des + Nicol Breit (vgl. KL III 2165) 

Metzgermeister, Gastwirt, Bürger. Ämter: Gemeindebürgermeister,

Stadtfähnrich, Kirchenältester. „Rabenwirth“ (1740), später Gastgeber „Zum Engel“. Wandelt 1746 eigenmächtig dessen Schildgerechtigkeit um, in die „Zum Viehhof“. Der Stadtrat nimmt die Schildgerechtigkeit „Zum Engel“ zurück und fordert für die „Zum Viehhof“ 5 fl Gebühr (RP46/63). 1742 Metzgerzunftmeister. (A02/073). Er zieht im Herbst 1751 nach Dürkheim/Hardt, erhält sein Bürgerrecht aufrecht. Kehrt 1755 zurück und bezahlt in der Krämerzunft Meistergeld. (BR)

Christmann N.N., luth. + vor 03.07.1767, Metzgermeister, Dürkheim

Kinder: * Kaiserslautern

   V.1).   Christmann Johann Peter, * KL 27.06.1738, luth. Konf. 08.04.1751

in (00790.0), PK Sohn von Christmann Johann Heinrich  (00785,1,01

Metzger, Gastwirt, Bürger 01.06.1761, Amt. Almosenpfelger. „Gastwirt zum Viehehoff, Zieht um 1762/63 nach Neustadt/Hdt. In KL zuletzt 19.10.1762 erwähnt.

oo vor dem 11.01.1760

Böckler Maria Barbara, * um 1736, ref. + KL 22.03.1791

Heiratet in 2. Ehe Christoph Jacobi, B. und Bierbrauer zu Erns. Kommt als dessen Witwe nach KL zurück.

Kinder:

VI. a) Christmann Johann Philipp, * KL 02.02.1761 , TP luth.

+ Neustadt 16.01.1763

VI. b) Christmann Karl Ludwig, * KL 16.10.1762, TP luth.

 + Neustadt 20.08.1763

                V. 2) Christmann Luisa Salome, » 10.01.1741, TP, luth.

                V. 3) Christmann Rosina Katharina, * 16.12.1742, TP., luth.  

oo2 Dürkheim 07.01.1744 Jungfrau Maria Sophia Frank, Tochter des Johann Zacharias Frank, Kirchenschaffner und Organist in Dürkheim, kopuliert im Hause (LKB Dürkheim)

Kinder: * Kaiserslautern

V.4) Christmann Heinrich  * um 1744, luth. + Kaiserslautern 03.07.1767

                  V.5) Christmann Johanna Margareta, * 03.12.1744, TP. luth

+ Kaiserslautern 16.05.1776, oo Heilmann Johann Martin, luth., Schuhmachermeister, Bürger zu Worms.

Kinder: * Kaiserslautern

Heilmann Heinrich Leonhard, * 21.02.1764, luth. konfirmiert 23.03.1777

Lebt im Haushalt des Michael Schmidt, dessen Frau die Tante seiner Mutter ist.

Sie bittet am 23.09.1767 den Stadtrat von Kaiserslautern um Unterstützung aus Hospitalmitteln zum Unterhalt ihres Kindes. Da aber sie ihren Mann (nicht er sie) verlassen habe, dieser auch kein Bürger war, da sie noch jung und stark sei und deshalb dienen könne und da sie noch bemittelte Verwandte habe, die ihr helfen könnten, lehnt der Stadtrat ihre Bitte ab.

März 1768 gewährt der Stadtrat Michael Schmidt eine einmalige Unterstützung von 10 fl zum Unterhalt des Kindes.

Sie bringt später selbst 2 illigitime Kinder zur Welt. Bei der Geburt des 1. Kindes hei0t es „Margretha Heilmann, eine geborene Christmännin, von hier, welche schon über 5 Jahre von hier“. Bei der Geburt des 2. Kindes nur ihr Geburtsname Christmann genannt. Wird wegen Ehebruch und wegen der ill. Schw. am 27.11.1769 und am 15.06.1773 gestraft. Nach dem Tod ihrer Mutter in Dürkheim 1778 haben ihre bis dahin mittellosen Kinder Heinrich Heilmann und Magdalena Liebwein (verm. ihr 1. ill Kind) ein Erbe zu erwarten. Stadtrat bestimmt deshalb Ernst Cuby zu ihrem Vormund und verpflichtet ihn .  

a) Christmann Maria Magdalena, um 10.01.1770, luth, konfirmiert 17.04.1785

Die beiden ill. Kinder der Margaretha Heilmann werden mit deren gen. Christmann genannt.

Angegebener Vater dieses Kindes: Viero Adam.

Sie heiratet in Reichenbach am 14.02.1791 Johann Peter Redenbach

b)  Christmann Maria Margaretha, * 01.03.1772, luth,  

Vater ist Peter Helfrich.

Nach dem Tod der Mutter  1776 von Anna Maria Klomer unterhalten. Diese möchte sie der Rosa Schmidt, der Tante ihrer Mutter übergeben, die sich aber dagegen wehrt und den Stadtrat um Unterstützung der Klomer bittet. Diese erhält für 6 Monate monatlich 1 fl aus Hospitalmitteln.

V.        6) Christmann Johanna Salome, * 09.11.1746, TP., luth.

V.         7) Christmann Maria Luisa Franziska, * 23.11.1748, TP., luth.

V.        8) Christmann Luisa Sophia, * 25.11.1750, TP, luth.

 + Kaiserlautern 25.11.1750

IV. h) Christmann Rosa, * um 1713 (R3/293) ref., oo

Schmidt Johann Michael, * um 1710, luth, + KL 21.07.1776

Schmiedemeister und Bürger am 06.02.1730, Ämter : Gemeinderat, Gemeindebürgermeister, Viertelsmeister, In seinem Familiennamen fälschlich mit „Scheidt“ angegeben. In ein B.so., Vater, aber nicht genannt. wahrscheinlich ist die Johann Nikolaus Schmidt. Bei der Bürgeraufnahme noch ledig. Gehört 1750/51 dem Gemeinderat an. 1750 Gemeindebürgermeister. 1769 und 1771 erneut Gemeindebürgermeister . 19.07.1768 wählt und verpflichtet ihn der Stadtrat zum Feldmeister. 1769 bis 1774 auch Viertelsmeister. 1770 bestimmt ihn der Stadtrat auch zum Waagemeister. In seinerluth. Gemeinde 1747/48 Almosenpfleger, später Kirchenältester. Setzt für diese Gemeinde auch ein Legat von 100 fl.

Nach seinem Tode am 07.05.1777 stellen die Tochter und der Schwiegersohn vor dem Stadtrat vor: Die Mutter habe zwar das Hauswesen geführt, aber zum Nachteil de Besitzes. Es stehe zu befürchtenj, dies werde nicht anders. Außerdem seien noch beträchtige Schulden zu tilgen. Als 13. Mai das Inventar festgestellt ist, erweist sich, dass die Schulden mehr als 500 fl betragen. Tochter

und Schwiegersohn fordern, ihnen sofort die Verfügungsgewalt über den verbliebenen Besitz zu übertragen. Wollen die Mutter zu sich nach Reichenbach/Pfalz holen und für ihren Lebensabend sorgen. Die Mutter stimmt zunächst zu, wird später aber anderen Sinnes. Nun entspinnt sich, beginnend am 20.09.1777 ein längerer Rechtsstreit bis zum 17.01.1780 die Mutter der Tochter und deren Mann das verbliebene elterliche Vermögen übergibt, so wie es am 13.05.1777 festgesetzt worden war. Trotzdem klagt die Mutter später wieder.

Kinder: Schmidt Luisa Salome, * um 1730, luth.