Chronik der Familien Henzel

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Die Familien Henzel

1350 - 2000

von Janine Grulich-Lauer;  Februar 2001

Die Familiengruppe Christmann :

Die Schwiegereltern der Maria Elisabetha Henßel (Hensel)

I. Generation

I. Christmann Simon, Nr. 2284,
    fürstlicher Reitschmied des Pfalzgrafen Ludwig Philipp

* Wörsbach um 1600, + Miesenbach am 10.12.1690 über 90 Jahre alt,
begraben in Ramstein

oo1 N.N.

Kinder:
1. Christmann N. Seine verw. ältere Tochter (* 1625 err.)
2. Christmann Elisabeth Margareth, * 1642 err., + Holborn 17.07.1709,
3. Christmann Simon jun., * vor 1650, "Die Wörsbacher Linie"
4. Christmann Hanß Jakob, * vor 1650, Wörsbacher (LKB Heimkirchen),
5. Christmann Caspar, (Nr. 2281)
am 29.04.1673 Bäckergeselle bei Peter Culmann aus 1106

oo2 um 1650 Anna N. (vgl. KL IV/4195)
Kinder:

6. Christmann Jonas, * um 1660 Ramstein, + Miesenbach 04.06.1703
    Unser Ahn
7. Christmann Ludwig Christopher, * um 1664 Ramstein
8. Christmann Reinhardt Peter,

Aus dem Leben von Simon Christmann:

Christmann Simon gehört zu den Kaiserslauterern, die nach dem "Sturm" am 17.07.1635 nachweisbar am Leben waren, wahrscheinlich in verschiedenen Orten; 1. Nachweis am 26.12.1650. Er übergibt an diesem Tag eine Bittschrift (siehe Nr. 1091)

Er hat am 15.11.1652 kürzlich das Benderzunfthaus gekauft. Am 08.01.1656 hat er neu angekommenen französischen Soldaten in Landstuhl Brot verkauft. Er wird deshalb von der Bäckerzunft beklagt. Am 12.02.1656 ist er im 10. Jahr in der Zunft, die ihn ausschließen möchte, da er noch Reit- und Hofschmied ist. Er hat einen Lehrjungen unter der Voraussetzung, dass er innerhalb einem viertel Jahr wieder Bürger wird. Er wird 1656 als Hofschmied geschatzt.
Er und seine Frau werden am 22.09.1656 von der Hausfrau des Henrich Chun (aus 1152) als "Hexen" beleidigt.

Sein Sohn hat am 12.02.1657 unerlaubt Fische im Scherbach (Lauter) geangelt. Er nimmt Abschied als Hofschmied bei der Fürstin Eleonore. vermietet sein hiesiges Haus an Peter Sallin (s.d.) und wohnt 16.09.1662 zum "Neuen Bau". ist am 05.02.1664 wieder hier. Bürgeraufnahme (II) am 23.03.1664. hat am 24.01.1665 einen Meinungsverschiedenheit mit der Schmiedezunft. Er erhält 1665 für die Anfertigung eines Eisenbandes an der "Almosenscheuer" in Kaiserslautern 5 bl aus dem Almosenfonds ausgezahlt (AR) 19.07.1669 noch in Kaiserlautern (Ratsprotokolle Jahrgang 1670 fehlt!!) Am 22.06.1671 als Neusiedler in Ramstein nachweisbar und 1684 als Gemeindsmann in Miesenbach geschatzt. Er war auch zeitweise Bürger von Otterberg.

Christmann Simon, Hufschmiedmeister wohnt zuletzt in Miesenbach und wird dort als alter und blinder Gemeindsmann geschatzt, wo er auch stirbt am 10.12.1690. Am 23.11.1652 hat Wagner Balthasar an dessen Behausung gearbeitet. Am 22.01.1663 wohnt in seinem Haus Sallin (Saling) Peter, Gerber von Metz (Stiefsohn von Paulus Sambin, Nagelschmied und Mitglied der Lauerzunft.) Er erhält 1665 für die Anfertigung eines Eisenbandes an der "Almosenscheuer" in Kaiserlautern 5 fl aus dem Almosenfonds ausgezahlt (AR)

Simon Christmann hatte bis 02.03.1668 einen Schmiedegeselle Hans Peter Friederich, der nach Kreuznach zog. Die Hausfrau von Crewel Johann wird von Simon Christmann geschmäht.
Du Hou (de Hue) Johann, Junker, "ein Welscher", Herr der Otterberger Glashütte, klagt am 16.03.1667 gegen Simon Christmann.

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